Die private Krankenversicherung für Anwälte

Private Krankenversicherungen für Rechtsanwälte und Juristen

Private Krankenversicherungen für Anwälte und Juristen locken mit niedrigen Versicherungsprämien und einem umfangreichen Leistungskatalog. Ob eine PKV sich für Sie eignet und wann ein Wechsel möglich ist, erfahren Sie in diesem PKV-Ratgeber.

Wieso ist eine PKV für Anwälte sinnvoll ist

  • Aufgrund der hohen Einstiegsgehälter ist eine Krankenversicherung für Rechtsanwälte oft früh zugänglich.
  • Der umfangreiche Leistungskatalog einer PKV kann an die persönliche Lebenssituation angepasst werden, um die bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten.
  • Angestellte Anwälte erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zur PKV.
  • Verbeamtete Anwälte können einen speziellen Beihilfetarif in Anspruch nehmen.
  • Mitglieder von Anwalts- und Notarvereinen können in der Regel von günstigen Gruppentarifen profitieren.

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Der Wechsel in die private Krankenversicherung für Rechtsanwälte

Aufgrund der hohen Einstiegsgehälter können viele Anwälte bereits zu einem frühen Zeitpunkt zu einem privaten Versicherer wechseln. Dieser Wechsel lohnt sich oft, da die private Krankenversicherung im Vergleich zur gesetzlichen ihren Beitrag nicht am Einkommend er Versicherten kalkuliert. Ist der Wechsel noch nicht möglich, können Sie über eine Anwartschaftsversicherung einen Platz bei einem privaten Versicherer reservieren. Bei einer Anwartschaftsversicherung wird bereits eine Gesundheitsprüfung vorgenommen. So können Sie zu einem späteren Zeitpunkt zu günstigen Konditionen wechseln, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung vornehmen zu müssen.

Obwohl für die meisten Juristen ein Wechsel zur PKV problemlos möglich ist, müssen dennoch vor dem Wechsel bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Diese Voraussetzungen werden von der aktuellen beruflichen Situation bestimmt. Selbstständig tätige Anwälte mit eigener Kanzlei gelten als Freiberufler. Daher können sie jederzeit und unabhängig von ihrem Einkommen von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung wechseln. Angestellte Anwälte müssen für eine Befreiung von der Versicherungspflicht die Jahresentgeldgrenze überschreiten. Angehende Anwälte, die sich noch in der Jura-Ausbildung befinden, können sich als Studenten, für die Dauer ihres Studiums, von der Versicherungspflicht befreien lassen. Als Anwälte im Vorbereitungsdienst werden viele angehende Juristen jedoch wieder versicherungspflichtig. Eine Ausnahme davon stellen angehende Juristen im Rechtsreferendariat dar. Da sie in diesem Moment Beamte auf Widerruf sind, sind sie beihilfeberechtigt und können damit direkt zur PKV wechseln. Wichtige Faktoren für den Wechsel zur PKV sind:

  • für Angestellte ein Einkommen über der Jahresentgeldgrenze
  • eine freiberufliche, selbstständige Tätigkeit
  • der Anspruch auf Beihilfe als Beamter oder Beamter auf Widerruf

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Die Voraussetzungen einer PKV für Anwälte

Für den Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Der Wechsel zur PKV ist für Anwälte aufgrund ihres hohen Einkommens allerdings in der Regel schon früh möglich. Welche Voraussetzungen Sie für einen Wechsel zu einer PKV für Anwälte erfüllen müssen, hängt von Ihrer beruflichen Situation ab. Angestellte müssen mit ihrem Einkommen über der Jahresentgeldgrenze liegen, die jährlich neu berechnet wird.

Selbstständige und Beamte können dagegen unabhängig von ihrem Einkommen zur PKV wechseln. Neben dem Einkommen spielt auch der gesundheitliche Zustand eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu gesetzlichen Krankenkassen, dürfen private Versicherer bei schwerwiegenden Vorerkrankungen eine Ablehnung aussprechen. Bei einem Wechsel zur PKV sollten Sie folgendes beachten:

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  • Beamten und Selbstständigen steht der Weg in die PKV einkommensunabhängig offen.
  • Angestellte müssen mit ihren Einkommen über der Jahresentgeldgrenze liegen.
  • Die Gesundheitsprüfung kann zu einer Ablehnung durch den Versicherer führen.

Was passiert bei einem Berufswechsel?

Bei einem beruflichen Wechsel gilt es einige Besonderheiten zu beachten, damit Sie in der privaten Krankenversicherung für Rechtsanwälte bleiben können. Angestellte dürfen bei ihrem neuen Arbeitgeber nicht unter die Jahresentgeldgrenze fallen, da sie in diesem Fall wieder versicherungspflichtig werden. Wechseln Sie dagegen von einem Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit, können Sie frei zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen. Dabei spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle. Eine Besonderheit stellt der Wechsel vom Beamtenstatus in die Selbstständigkeit dar. In diesem Fall müssen Sie statt einer Restkostenversicherung eine private Krankenvollversicherung abschließen. Das ist nötig, da nur Beamte beihilfeberechtigt sind und die speziellen Beihilfetarife privater Versicherer nutzen können.

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Die vor- und Nachteile einer PKV für Rechtsanwälte

VORTEILE DER PKV

  • Ein umfassender Leistungskatalog, der auch alternative Heil- und Hilfsmittel umfasst.
  • Vertraglich vereinbarte Leistungen können bis zum Lebensende nicht gekürzt werden.
  • Die schnellere Terminvergabe und freie Arztwahl.
  • Über Zusatzbausteine können die Leistungen der PKV einfach an die individuelle Lebenssituation angepasst werden.
  • Für Mitglieder von Anwalts- und Notarvereinen bieten einige Versicherer günstige Gruppentarife an.

NACHTEILE DER PKV

  • Die beitragsfreie Versicherung von Familienangehörigen ist nicht möglich.
  • Steigende Versicherungsprämien im Alter.
  • Die Versicherungsprämien sinken bei Einkommenseinbußen nicht.
  • Die Rückkehr zur gesetzlichen Krankenversicherung ist ab dem 55. Lebensjahr fast unmöglich.

"Nur unabhängig kann objektiv sein"

Christian Schwert 

(Experte für die Krankenversicherung)

kosten der privaten Krankenversicherung für rechtsanwälte

Die Kosten einer PKV für Rechtsanwälte können sich je nach Anbieter und gewähltem Tarif stark unterscheiden. Besonders günstige Tarife bieten Ihnen nicht immer mehr Leistungen als eine gesetzliche Versicherung. Daher ist es wichtig, vor dem Wechsel einen PKV-Vergleich durchzuführen. Eine private Krankenversicherung im Vergleich zu betrachten umfasst die Leistungen, die Kosten und vieles mehr. So finden Sie den Tarif, der am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt und der Ihnen eine sichere Zukunftsperspektive bieten kann.

Mit einer sorgfältigen Kalkulation können Sie zudem finanziellen Problemen vorbeugen, die mit einer steigenden Versicherungsprämie im Alter einhergehen können. Wie viel eine private Versicherung kostet, ist von Ihrer individuellen Lebenssituation abhängig. Während Vorerkrankungen zu einer höheren Prämie führen können, profitieren Sie bei einem frühen Beitritt zur PKV oft von besonders günstigen Konditionen. Ausschlaggebende Faktoren für die Höhe der Versicherungsprämie sind:

  • der Leistungsumfang des gewählten Tarifs
  • das Eintrittsalter bei Vertragsabschluss
  • der Gesundheitszustand
  • die Höhe der Selbstbeteiligung

Anwaltsverein: Die Möglichkeit zur Gruppenversicherung

Eine kostengünstige Option stellen Gruppentarife für Anwälte dar. Diese Tarife können Sie in Anspruch nehmen, wenn Sie Mitglied in einem Anwalts- oder Notarverein sind. Viele dieser Vereine handeln mit privaten Versicherungen Gruppenversicherungen aus, die Ihnen besonders gute Konditionen bieten. Diese Gruppentarife sind oft nicht nur günstiger, sondern auch genau auf die Anforderungen des Berufes zugeschnitten. Daher schneiden spezielle Gruppentarife für Anwälte im PKV-Vergleich oft besonders gut ab.

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Leistungsübersicht

Eine private Krankenversicherung für Rechtsanwälte wirbt mit ihrem umfassenden Leistungskatalog. Die tatsächlichen Leistungen einer PKV können sich aber je nach Versicherer und gewähltem Tarif stark unterscheiden. Während einige Ihnen die beste medizinische Versorgung bieten können, ähneln einige Basistarife bei privaten Versicherern den Leistungen von gesetzlichen Krankenversicherungen. Da private Versicherer neben einer Auswahl an Tarifen allerdings auch Zusatzbausteine anbieten, können Sie die Leistungen genau entsprechend Ihrer Bedürfnisse auswählen. Zudem können die ausgewählten Leistungen nach dem Vertragsabschluss nicht mehr gekürzt werden. Essenzielle und beliebte Leistungen sind:

Wichtige Leistungen im Überblick:

  • die Unterstützung von Präventivleistungen
  • Kostenrückerstattungen auch bei Zahnleistungen und Psychotherapien
  • Kostenübernahme bei Krankenhausaufenthalten
  • die Unterstützung von alternativen Heil- und Hilfsmitteln
  • Zusatzbausteine wie ein umfassender Auslandsschutz oder das Krankentagegeld

Ambulante Versorgung

Stationäre VERSORGUNG

Zahnersatz & -behandlung

Krankentagegeld: besonders wichtig für selbstständige Anwälte

Das Krankentagegeld ist eine anpassbare Zusatzleistung, die besonders für selbstständig tätige Anwälte wichtig ist. Das Krankentagegeld sichert Sie finanziell ab, wenn Sie aufgrund einer längeren Krankheit kein Einkommen mehr haben. So können Sie die laufenden Kosten für sich selbst und für Ihren Betrieb weiterhin decken. Das Krankentagegeld kann bei einer PKV auf Wunsch über einen längeren Zeitraum gezahlt werden als bei der GKV. Bei einer PKV für Rechtsanwälte mit eigener Kanzlei, können Sie das Krankentagegeld als Zusatzbaustein an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. So können Selbstständige von einer besseren Absicherung im Krankheitsfall profitieren.

Dr. T. Boutin

"Am Ende des Tages zählt das Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich erst durch einen ausführlichen Vergleich zeigt."

Dr. T. Boutin

EQUITY ANALYST

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Welche Vorteile bietet eine PKV Anwälten?

Aufgrund ihres hohen Einkommens ist eine private Krankenversicherung für viele Anwälte kostengünstiger. Weitere Vorteile sind die umfangreichen Leistungskataloge von privaten Versichern und spezielle Gruppentarife für die Mitglieder von Anwalts- und Notarvereinen.

Wann lohnt sich eine private Krankenversicherung für Anwälte?

Ein früher Wechsel zur PKV lohnt sich, da Sie in jungen Jahren einen Vertrag zu besonders günstigen Konditionen abschließen können. Vor dem Wechsel sollten allerdings die Einkommenssicherheit und die Familienplanung bedacht werden. Für Anwälte mit einer großen Familie kann eine GKV auf Dauer günstiger sein.

Wann ist der Wechsel zu einer PKV möglich?

Wann ein Wechsel zu PKV möglich ist, hängt von Ihrer beruflichen Situation ab. Selbstständige Anwälte können einkommensunabhängig wechseln, während Angestellte die Jahresentgeldgrenze überschreiten müssen. Beamte können jederzeit einen speziellen Beihilfetarif bei privaten Versicherern nutzen.

Wie viel kostet eine private Krankenversicherung für Anwälte?

Bei einer PKV werden die Beiträge nicht auf Grundlage der Einkommenshöhe kalkuliert. Stattdessen unterscheidet sich die Versicherungsprämie für jeden Versicherten. Sie wird basierend auf dem Leistungsumfang, dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und der Höhe der Selbstbeteiligung berechnet. Im Alter steigen die Versicherungsprämien, da mit höheren Gesundheitskosten gerechnet wird.

Welche Vorteile bietet eine Anwartschaftsversicherung angehenden Juristen?

Eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen kann sich lohnen, wenn noch nicht alle Voraussetzungen für einen Wechsel zur PKV erfüllt sind. So können Sie sich in jungen Jahren einen Platz bei einer PKV sichern. Die Gesundheitsprüfung muss bei dem späteren Eintritt in der Regel nicht wiederholt werden, sodass Sie von guten besseren Konditionen profitieren können.

Können angehende Juristen zur PKV wechseln?

Auch angehende Juristen können als Studenten, bei ausreichendem Einkommen oder einem Status als Beamter auf Widerruf zur PKV wechseln. Ist ein Wechsel nicht möglich, kann sich das Abschließen einer Anwartschaftsversicherung lohnen, um einen Platz bei einer PKV zu günstigen Konditionen zu reservieren.

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